Dank BGH-Urteil: Warum der Widerruf Ihrer Lebensversicherungen sich richtig lohnen kann

Dieses Urteil hat es in sich und sorgte für ein mittleres Erdbeben in der Versicherungsbranche: Weil viele Gesellschaften ihren Kunden ein fehlerhaftes oder sogar gar kein Widerrufsrecht eingeräumt haben, hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass diese Verträge jederzeit widerrufbar sind.

Artikel von: Marek WeißenbergerLesezeit: 3 min

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Betroffen sein können dabei alle Renten- und Lebensversicherungen, die zwischen dem 27. Juli 1994 und dem 31. Dezember 2007 abgeschlossen worden sind.

„Das sind gute Nachrichten für die Versicherten“ freut sich Peer Schulz vom Düsseldorfer Unternehmen helpcheck. Denn bei einem Widerruf profitiert dieser weit mehr als von einer Kündigung oder selbst einem Verkauf: Er erhält nicht nur den Rückkaufswert, sondern auch die angefallenen Abschluss- und Verwaltungskosten, sowie zusätzlich eine Nutzungsentschädigung. Aber wie kann ein Verbraucher, der eine Lebens- oder Rentenversicherung im betroffenen Zeitraum abgeschlossen hat, herausfinden, ob sein Vertrag eine fehlerhafte Widerspruchsbelehrung enthält? Genau an dem Punkt setzt helpcheck an.

Wie Sie Ihren Anspruch auf Rückerstattung kostenlos prüfen lassen können

helpcheck lässt die Verträge seiner Kunden kostenlos & unverbindlich von spezialisierten Anwälten prüfen; diese übernehmen dann auf Wunsch auch die komplette Widerrufsabwicklung. Das ist für den Versicherten lukrativer, als wenn er selbst einen Anwalt mit der Vertretung seiner Interessen beauftragt. Schulz erklärt, warum das so ist: „Gerade das Thema Nutzungsentschädigung ist unglaublich komplex. Denn hier geht es darum, exakt nachzuweisen, was der Versicherer im gesamten Zeitraum der Vertragsdauer mit dem Geld des Versicherten erwirtschaftet hat. Und wir reden hier insgesamt von etwa 130 betroffenen Versicherungsgesellschaften. Das kann ein Rechtsanwalt gar nicht leisten – unser Algorithmus schon“.

Rechte für Versicherungsnehmer
Schon vielen konnte auf diese Art geholfen werden: Antje Reck aus Essen hatte zwei Lebensversicherungen abgeschlossen. 2010 kündigte sie eine der Policen und erhielt nur den sogenannten Rückkaufwert in Höhe von 38.768 Euro. Eingezahlt hatte sie zum Zeitpunkt der Kündigung allerdings 51.268 Euro – und dies ohne Zinsberücksichtigung.

Nachträgliche Rückerstattung von fast 30.000 Euro

helpcheck beauftragte spezialisierte Anwälte mit der Prüfung der Verträge und diese erklärten für Frau Reck den Widerruf gegenüber den Versicherungsgesellschaften. Nur 9 Tage später erhielt Frau Reck zusätzlich zum bereits ausgezahlten Rückkaufswert ihres gekündigten Vertrages weitere 21.475 Euro. Auch das zweite Unternehmen erkannte den Widerruf des noch laufenden Vertrages an und zahlte nach 11 Wochen weitere 8.349,45 Euro aus.

„Man kann davon ausgehen, dass ein Widerspruch von Frau Reck selbst ins Leere gelaufen wäre, da Musterschreiben vom Versicherer grundsätzlich erst einmal abgelehnt oder gar nicht erst beantwortet werden“ betont Schulz.

Wer also eine Lebens- oder Rentenversicherung im genannten Zeitraum abgeschlossen hat, sollte diesen von helpcheck prüfen lassen, selbst, wenn diese bereits gekündigt wurde oder ausgelaufen ist. Das kann sich lohnen und die Prüfung kostet keinen Cent.