Was Ihre Lebensversicherung Ihnen seit 7 Jahren verschweigt

Wenn Sie zwischen 1994 und 2007 eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen haben, dann bekommen Sie wahrscheinlich nur noch die Garantiezinsen.

Wir beweisen Ihnen, dass Sie Ihr Geld aus der Versicherung befreien können, ohne einen Cent zu verlieren.

Artikel von: Marek Weißenberger Lesezeit: 3 min

Bestimmt schien die Lebensversicherung wie ein gutes Angebot, als Sie diese damals abgeschlossen haben. Denn Sie wurden mit der Aussicht auf riesige Summen bei Ablauf der Versicherung gelockt.

Heute wissen Millionen Deutsche, dass das oftmals leere Versprechungen waren. Die Lebens- und Rentenversicherungen haben sich als schlechtes Investment entpuppt.

Die laufende Verzinsung, (= jährliche Rendite) setzt sich aus zwei Werten zusammen. Dem Garantiezins und der Überschussbeteiligung.

Wer einen alten Vertrag mit hohem Garantiezins hat, für den fällt die versprochene Überschussbeteiligung in der Regel komplett flach. Das liegt daran, dass das Zinsniveau besonders seit der Finanzkrise 2008/2009 extrem gesunken ist.

Selbst der Garantiezins ist nicht so sicher, wie der Name vermuten lässt. Wenn man 1994 eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, dann bekommt man im Jahr 4% garantierte Zinsen auf die eingezahlten Beiträge. Der Leitzins liegt bei 0% (September 2021).

Aus diesen beiden Werten ergibt sich zwangsläufig eine Frage: Wie lange können Versicherungsgesellschaften diese Garantien überhaupt noch bedienen?

Die Rendite ist schlecht, Ihr Geld liegt „herum“

Wie oft haben Sie sich in den vergangenen 12 Monaten darüber geärgert, dass der Auszahlungsbetrag Ihrer Versicherung immer weiter schrumpft? Wie viele attraktivere Anlage-Chancen konnten Sie nicht nutzen, weil das Geld bei der Versicherung herumliegt? Welche Anschaffungen konnten Sie nicht tätigen, weil Sie nicht an Ihr Geld kommen?

Das alles muss nicht sein. Unsere Erfahrung zeigt, dass man 68% der Versicherungen zwischen 1994 und 2007 loswerden kann, ohne auch nur einen Cent der Beiträge zu verlieren. Laut Schätzungen der Allianz ist das bei über 108 Millionen Verträgen möglich.

Die Kündigung – schmerzhafter Wertverlust

Wenn man einen Vertrag loswerden möchte, dann kündigt man ihn. Die Lebensversicherung bietet Ihnen dann den sogenannten Rückkaufswert an. Der ist meist deutlich geringer, als die Summe Ihrer eingezahlten Beiträge. Würden Sie einem Unternehmen Geld leihen, um 15 Jahre später weniger zurück zu bekommen?

Man muss kein Versicherungs-Experte sein, um zu wissen, warum eine Kündigung finanziell wenig Sinn macht. Die Tatsache, dass 48% der Lebensversicherungen in Deutschland widerrufen werden, ist ein Beweis für die Not der Versicherten.

Wenn man beschädigte Ware erhält, dann bekommt man sein Geld zurück

Wenn Sie nach dem Sehtest beim Optiker eine Gleitsichtbrille bestellen und er Ihnen eine Brille mit Fensterglas sendet, dann würden Sie Ihr Geld zurück verlangen. Und das können Sie auch – mit diesem wichtigen Mechanismus schützt unser Rechtssystem den Verbraucher.

Bei der Brille ist das ganz einfach: Zurück ins Paket legen, Retourenschein befestigen, zur Post bringen und fertig. Das passiert jeden Tag in Deutschland mehrere Tausend Mal.

Dasselbe funktioniert auch bei Lebens- und Rentenversicherungen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden. Das höchste Gericht in Deutschland hat diese Rechtsgrundlage schon vor über 7 Jahren geschaffen. Warum Sie das nicht wissen? Das liegt doch auf der Hand. Die Versicherungen möchten auf keinen Fall zulassen, dass Versicherte sich das Geld holen, das Ihnen zusteht. Aber es ist noch nicht zu spät. Der Anspruch auf diesen Widerruf verjährt niemals. 

Zwar sind die Verträge nicht defekt wie die Brille mit dem Fensterglas. Weil aber 108 Millionen Lebens- und Rentenversicherungen aus diesem Zeitraum fehlerhafte Widerrufsbelehrungen enthalten, greift derselbe Mechanismus. Deshalb können Sie als Versicherungsnehmer, auch Jahre später noch alle Ihre Beiträge zzgl. den von der Versicherung erwirtschafteten Zinsen und erhobenen Gebühren zurückzufordern. Das kann sich auf bis zu 136% der eingezahlten Beiträge belaufen.

Ist auch Ihr Vertrag betroffen?

Erfahrene Verbraucherportale wie helpcheck.de helfen Ihnen, herauszufinden, ob auch Sie Ihren Vertrag widerrufen können. Natürlich nicht, weil sie Robin Hood oder gute Samariter sind. Der Grund ist, dass helpcheck Ihnen im Anschluss an Ihre Vertragsprüfung anbietet, den Widerruf für Sie zu übernehmen.

Wir raten Ihnen, sich die Prüfung des Anbieters zu sichern. Diese ist garantiert kostenlos und unverbindlich. Dabei wird im ersten Schritt überprüft, ob die Widerrufsbelehrung in Ihrem Vertrag fehlerhaft ist und Sie einen der etwa 108 Millionen betroffenen Verträge besitzen.

Ist das der Fall, berechnet helpcheck für Sie die genaue Höhe Ihres individuellen Anspruchs.

Ob Sie das Angebot von helpcheck annehmen, machen Sie natürlich davon abhängig, ob es in Ihrem Fall finanziell Sinn macht. Eines ist klar: Wer seinen Vertrag aber nicht einmal prüfen lässt, läuft in Gefahr, eine Menge Geld zu verlieren.