Kollaps der Lebensversicherungen in 2022: Retten Sie Ihr Geld, bevor es zu spät ist!

Branchen-Insider wissen längst: Mehrere Versicherungsunternehmen stehen vor dem Aus. Was mit dem eingezahlten Geld passiert, ist unklar. Zumindest für Verträge, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, gibt es einen lukrativen Ausweg.

Donnerstag, 02.12.2021 von: Marek WeißenbergerLesezeit: 6 min

Die Zeichen dafür, dass einige Versicherer das kommende Jahr nicht überstehen werden, sind eindeutig.

„Ich rechne gerade angesichts der massiven Verwerfungen damit, dass ein paar Wettbewerber, die nicht gut gewirtschaftet haben, ausscheiden”[1].

Das sagt Oliver Bäte, Vorstandsvorsitzender und somit Chef der größten Versicherung Deutschlands (Allianz), in einem Interview mit dem Magazin „Handelsblatt“ aus diesem Jahr.

Jetzt, Ende des Jahres, steht jede vierte Lebensversicherung unter „intensivierter Aufsicht” der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Tendenz steigend. Aufgabe der BaFin ist vor allem, finanzielle Pleiten und somit Schäden vom Verbraucher abzuwenden.

Axel Kleinlein führt seit 2011 den Bund der Versicherten (BdV) an. Der BdV ist die größte deutsche Verbraucherschutzorganisation für Versicherte. Kleinlein weiß schon seit Ende 2019, wie schlecht es um die Lebensversicherer steht. In einem Artikel des Manager Magazins mit dem Titel „Eine Branche vor dem Offenbarungseid: Lebensversicherer-Pleiten kaum noch abzuwenden” bezeichnet er die Vorgehensweise der Unternehmen als „legalen Betrug”[2].

Wie konnte es soweit kommen?

Der Garantiezins für Lebensversicherungen fällt immer weiter ins Bodenlose. Ein Entwurf des Bundesfinanzministeriums spricht von einer Senkung zum 01. Januar 2022 auf mickrige 0,25% pro Jahr. Das liegt vor allem ständig sinkenden Leitzins seit der Finanzkrise 2008.

Sie denken, das betrifft Ihren Altvertrag mit einem Garantiezins von 4% nicht? Das scheint auf den ersten Blick richtig, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen aber als Trugschluss.

Denn diese Altverträge werden für die Versicherer immer mehr zu einer ärgerlichen Altlast, die sie gerne loswerden würden.

Weil der Leitzins so gering ist, bekommt das Versicherungsunternehmen am Finanzmarkt weniger Rendite, als es Ihnen Garantiezins schuldet.

Die Versicherung, die Ihnen damals 4% Garantiezins versprochen hat, macht heute also enorme Verluste, um dieses Versprechen einzuhalten. Das ist, im Kern, der Grund warum so viele Anbieter vor dem Aus stehen.

Mit scheinbar verlockenden Angeboten – Geldgeschenken oder Gebührennachlässen – versuchen sie, ihre Kunden zu einem vorzeitigen Ausstieg aus der Lebensversicherung zu bewegen. Aber machen wir uns nichts vor: Die Corona-Krise setzt Versicherer gehörig unter Druck. Und wer weiß, was sich die findigen Anwälte in den Rechtsabteilungen der großen Konzerne noch alles ausdenken werden, um die teuren Altverträge loszuwerden.

Für Versicherte, die ihre Verträge zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen haben, gibt es eine Hintertür, die die Versicherer am liebsten geheim halten wollen. Die stellen wir Ihnen gern vor, wenn Sie noch ein wenig weiterlesen.

Das Dilemma: Unsichere Anlage oder mickrige Auszahlung?

Verbraucher haben also die Wahl zwischen Not und Elend. 

Man kann den Vertrag weiterlaufen lassen, in der Hoffnung, dass der Auszahlungsbetrag am Ende so groß ist, wie versprochen. Dann handelt man entgegen aller Warnungen von Verbraucherschützern und Branchen-Insidern. Denn die Realität beweist, dass diese Hoffnung eben nur das, eine Hoffnung, ist. 

Denn dass der Auszahlungsbetrag am Ende der Versicherung geringer ist, als der Betrag, der beim Abschluss versprochen wurde ist die Regel- nicht die Ausnahme.

Oder aber, man tut den maroden Unternehmen den Gefallen, geht auf ihre Forderungen ein und kündigt die Lebensversicherung vorzeitig. Dann bekommt man aber meist weniger zurück, als die Summe der eingezahlten Beiträge.

Man kann also entweder mit seiner Altersvorsorge zocken, oder den sicheren Weg wählen und weniger zurückbekommen, als man eingezahlt hat.

Wie zwiegespalten Versicherte bei dieser Entscheidung sind, zeigt der folgende Fakt: In Deutschland werden 48% der Lebensversicherungen vor dem regulären Ablaufdatum gekündigt. 

Verbraucher, die ihre Verträge zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen haben, haben Glück gehabt. Denn viele von ihnen müssen sich dem Dilemma nicht stellen.

Denn es gibt einen finanziell deutlich attraktiveren Weg. Eine Hintertür, die der Bundesgerichtshof (BGH) mit einem wegweisenden Urteil geöffnet hat. So wird man den Vertrag los, bekommt aber bis zu 150% der eingezahlten Beiträge zurück.

Bis zu 150% der Beiträge zurück dank Entschädigungs-Hintertür

Große Medien wie Focus, Finanztip und Handelsblatt berichteten bereits über das Sensations-Urteil. Betroffen sind laut Schätzungen der Allianz Versicherung über 108 Millionen Lebens- und Rentenversicherungsverträge.

Versicherte müssen, um ihr Geld zu retten, nicht zum Anwalt gehen. Es kommt noch besser. Sie können die Vertragsunterlagen kostenlos prüfen lassen. Nicht einmal Kosten für eine Erstberatung fallen an. Eine Rechtsschutzversicherung brauchen Sie nicht.

Fällt für den Vertrag eine Entschädigung an, wird sogar die Höhe der Entschädigung kostenlos kalkuliert.

Es geht sogar so weit, dass für diesen gesamten Ablauf nur dann überhaupt Kosten entstehen, wenn das Versicherungsunternehmen diese Entschädigung auszahlt. Die Kosten berechnen sich dann anteilig am Mehrwert, den Versicherte zusätzlich im Vergleich zur Kündigung der Versicherung erhalten haben. Man muss sich also nicht mit dem mickrigen Rückkaufswert zufrieden geben.

Bietet die Versicherung 20.000€ Rückkaufswert an und die Entschädigung beträgt 30.000€, fällt ein Honorar in Höhe von ca. 30% des Mehrwerts, also insgesamt nur 3.000€, an.

Besonders kurios: Selbst, wenn man die Versicherung bereits vor Jahren gekündigt hat, steht einem die volle Entschädigung zu.

Wer diese Hintertür nutzt, bekommt bis zu 150% der eingezahlten Beiträge ausgezahlt. Um zu überprüfen, ob Sie einen Anspruch auf die risikolose Entschädigungszahlung haben, müssen Sie keinen einzigen Cent und nur 10 Minuten Ihrer Zeit investieren.

BGH-Urteil ermöglicht Widerrufsjoker für Lebensversicherungen

Wegen fehlerhafter AGB bei Lebensversicherungsverträgen, die zwischen 1994 und 2007 abgeschlossen wurden, können Versicherte einen Widerrufsjoker nutzen.

Hochspezialisierte Unternehmen wie helpcheck.de ermöglichen die Prüfung des Anspruchs inklusive Kalkulation des möglichen Auszahlungsbetrags kostenlos.

Nur, wenn helpcheck Erfolg mit dem Widerruf hat, wird eine Provision auf den Mehrwert fällig. Der Mehrwert ist der Betrag, den Versicherte über den Rückkaufswert bei Kündigung hinaus erhält.

Wenn auch Sie zwischen 1994 und 2007 eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen haben, zögern Sie nicht weiter. Retten Sie Ihr Geld aus der Versicherung legen Sie Ihre Altersvorsorge nicht länger in die Hände der maroden Versicherer.